Auch nach der Pause bei Beethovens 7. Sinfonie hielten Hengelbrock und seine Musiker das berauschend hohe Level aus Energie und Präzision. Als könne er selbst das Glück kaum fassen wie viele großartige Ideen Übergänge Überraschungen Beethovens Musik bereithält, inspirierte der Dirigent sein Orchester zu bedingungslosem Musikmachen. Das gelingt ihm auch da, wo er taktlang einfach nur dasteht und ihnen intentional zuhört. Die Nuancen des Streichersounds im zweiten Satz ein Traum. Und im Finale bliesen die beiden Hornisten dermaßen hitzig als säßen sie dort zu sechst. Der Jubel besaß Popkonzertformat.
Hamburger Abendblatt, Tom R. Schulz, 04.10.2014

Hengelbrock, hochgewachsener Strahlemann ohne Podest auf gleicher Höhe mit den Musikern brachte zum Abschluss in der Wiedergabe von Beethovens 7. Sinfonie die Vorzüge des NDR-Symphonieorchesters zum Erklingen. Die ausführliche Einleitung im Kopfsatz war homogen ausgelotet, der Übergang zum Vivace Thema organisch entwickelt, das Tutti atmete Euphorie. Der Variatio-nensatz des Allegretto war feinst ausdifferenziert im Trio des Scherzo leuchteten die Holzbläser zu starkem Ausdruck.
Eßlinger Zeitung, Dietholf Zerweck, 09.10.2014

Viel kontrastreicher kann ein Konzert kaum sein: Bach, Berg und Beethoven dirigierte Thomas Hengelbrock am Pult seines NDR-Orchesters am Sonntag im Konzerthaus Dortmund. Und das auch innerhalb der Werke in ungewöhnlichen sehr kontrastreichen Tempi. […]Hengelbrock arbeitet sehr genau an Details im dynamischen Bereich auch im ersten Satz der Beethoven-Sinfonie. Und noch sensibler im Violinkonzert von Berg.
Dorstener Zeitung, Julia Gaß, 07.10.2014

Großer Beifall für eine reife Teamleistung.
Stuttgarter Nachrichten, Helmuth Fiedler, 09.10.2014

Arabella Steinbacher